Flash-Tipp: Every Day The Same Dream


Dieser Artikel ist umgezogen auf pixeldiskurs.de.

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2 Kommentare
  1. Delorean sagte:

    Interessantes Spiel, danke für den Hinweis.
    Die wenigen und kurzen Schnipsel abseits des Weges spiegeln sehr gut den Schein von Alternativen und Freiheiten im angepassten Leben wieder.
    Triste Persönlichkeiten anhand eines alten einsamen Mannes, der vor dem Friedhof Wache schiebt und auf das unvermeindliche Ende wartet. Wen hat er verloren? Gab es eine Zeit in der er glücklich war? Ist es vielleicht kein Mann, sondern der symbolisierte Tod, dem in der heutigen schnelllebigen und vom Jugendwahn besessenen Welt keinen Platz mehr eingräumt und ausgeblendet wird? Kein Platz, ignoriert, alleine…wie könnte man diese Punkte besser verkörpern, als durch eine alte „unnütze“ Person….
    Eine kautzige alte Frau im Fahrstuhl, die einem wirres Zeug erzählt, egal ob man seine Hose trägt oder nicht.
    Abgesehen vom Chef, scheint niemand auch nur einen Blick auf den Hauptcharakter zu werfen. Alles ist im Automatismus festgefahren, dennoch kurios, dass ein Rettungsausgang mit einem Suizid gleichgesetzt wird. Oder war es doch nur die Aussicht, die einem Rettung verspricht und man ist instinkitiv über das Geländer geklettert?
    Irgendwie erinnert mich Every Day an die alten Trickfilme aus den 50ern und 60ern. Stilistisch wäre Another World nahe dran, aber diese Tristesse und die Amtosphäre ist doch eher bei den alten Trickfilmen zu finden.
    Hoffe, Ihr weist noch mehrmals auf solche kleinen Perlen hin. :
    Übrigends ist die Musik echt klasse, jedenfalls für eine Weile. Auf Dauer dürfte die Stimmung sicherlich darunter leiden 😉
    Gruß Delorean

  2. Ja, tatsächlich habe ich, während ich den Artikel getippt habe, ununterbrochen den Soundtrack laufen lassen, einfach um die lethargische Stimmung aufrecht zu erhalten.
    „Oder war es doch nur die Aussicht, die einem Rettung verspricht und man ist instinkitiv über das Geländer geklettert?“
    Das ist ein sehr schönes Gedanke! Der Suizid ist gar nicht unbedingt das Ziel, sondern er geschieht eher unwillentlich, sozusagen als unerwünschter Nebeneffekt des Fluchtreflexes. Aber eigentlich war es ja auch nur ein Traum und letztlich begegnet man sich selbst. Man könnte es auch ein wenig esoterisch lesen, sozusagen als Aufruf zur Selbsterkenntis, bzw. Reflexion.
    Auf jeden Fall ist der Titel sehr spannend und ich habe noch ein paar schöne Flash-Tipps in der Hinterhand!

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